Der Preis für Unglauben

Da antwortete der Offizier, auf dessen Arm sich der König stützte, dem Mann Gottes und sprach: Siehe, selbst wenn der HERR Fenster am Himmel machte, wie könnte dies geschehen? Er aber sprach: Siehe, dur wirst es mit eigenen Augen sehen, aber nicht davon essen! (2. Könige 7,2)

Samaria, die Hauptstadt des Königreichs Israel, wurde belagert und war dem Hungertod nahe. Die syrische Armee wartete nur darauf, dass sie aufgaben.

windows of heaven

Dann verkündete der Prophet Elisa die Verheißung Gottes: innerhalb von 24 Stunden sollte die Hungersnot in Samaria ins Gegenteil umgekehrt werden. Anstatt zu hungern sollten sie solch einen Überfluss haben, dass die Lebensmittelpreise radikal fallen würden.

Darauf sagte der nicht namentlich genannte Offizier spöttisch und ungläubig: „Siehe, selbst wenn der HERR Fenster am Himmel machte, wie könnte dies geschehen?“ Es ist richtig, dass wir nicht allzu schnell großen Versprechungen glauben sollten, die Menschen machen, aber wir sollten immer glauben, was Gott verspricht. Doch der Offizier des Königs zweifelte an der Prophezeiung, und sein Zweifel war in vielfacher Hinsicht falsch.

Er zweifelte an der MachtGottes. Wenn Gott gewollt hätte, hätte er natürlich Fenster am Himmel machen können und daraus Essen auf die hungernde Stadt fallen lassen können.

Er zweifelte an der KreativitätGottes. Für den Offizier war der einzige Weg, dass die Stadt Essen bekommen würde, von oben – aus Fenstern am Himmel. Er hatte keine Vorstellung davon, dass Gott auf komplett unerwartete Weise dafür sorgen konnte.

Er zweifelte an dem BotschafterGottes. Es war eine große Verheißung, doch der Offizier hätte sie glauben sollen, denn sie kam von einem Mann, der schon viele Male bewiesen hatte, dass er zuverlässig war.

Der Offizier des Königs sprach die Sprache des Unglaubens fliessend.

  • Unglaube sagt: „Gottes Verheißung stimmt vielleicht nicht.“
  • Unglaube sagt: „Das ist etwas Neues und kann nicht wahr sein.“
  • Unglaube sagt: „Das kommt zu plötzlich und wird nicht passieren.“
  • Unglaube sagt: „Es gibt keinen Weg, das zu erreichen.“
  • Unglaube sagt: „Es gibt nur einen Weg, wie Gott das machen kann.“
  • Unglaube sagt: „Selbst wenn Gott etwas tut, wird es nicht reichen.“

Durch Elisa teilt Gott dem Offizier sein hartes Gericht für seinen Unglauben mit. Er würde sehen, wie sich die Verheißung erfüllte, aber er würde nicht davon essen.

Unglauben beraubt uns so vieler Dinge, doch eins der schlimmsten davon ist, wenn wir das Glück und die Zufriedenheit, wenn sich Gottes Verheißungen erfüllen, nicht genießen können.

Behandel Unglauben wie den Eindringling, Betrüger und Dieb, der er wirklich ist.

Perfect Logic

Now there were four leprous men at the entrance of the gate; and they said to one another, “Why are we sitting here until we die? If we say, ‘We will enter the city,’ the famine is in the city, and we shall die there. And if we sit here, we die also. Now therefore, come, let us surrender to the army of the Syrians. If they keep us alive, we shall live; and if they kill us, we shall only die.” (2 Kings 7:3-4)

The city of Samaria was under siege and near total starvation. God promised to turn the situation around within 24 hours, and these verses explain the start of how God did it. Remarkably, God used four lepers to change everything – but first something had to change in the lepers.

Perfect Logic

These four lepers stayed at the entrance of the gate because they were not welcome in the city. Their leprous condition made them outcasts and untouchables. Sitting there, they asked an important question: “Why are we sitting here until we die?

Their logic was perfect. They would soon die from the famine if they stayed by the city. If any food became available, they would certainly be the last to receive it. So they decided that their chances were better if they surrendered to the Syrian army.

The men understood that nothing would change until they changed something. If they stayed where they were, they would surely die. If they surrendered to the Syrian army, they might also die. But “might die” is a better chance than “will surely die.” In this case it was certainly better to do something instead of nothing.

This perfect logic applies in many situations, but in particular it applies spiritually and eternally. There are two possibilities for every human being. You can do nothing and you will certainly perish, and suffer the fate common to all who refuse to repent, believe, and seek God in Jesus Christ. Or, you can do something. Perhaps you fear that it won’t work to repent of your sins and put your trust in Jesus Christ for now and eternity. But remember: the other option – the option of doing nothing – means you will certainly perish.

The great news is that while the four lepers had no promise of rescue if they surrendered to the Syrian army, every person has the firm promise of Jesus Christ that they will be rescued if they surrender to the Savior. Jesus said in John 6:37, the one who comes to Me I will by no means cast out. The lepers didn’t have promise of being welcomed, but you do. Make use of some perfect logic.

Click here for David’s commentary on 2 Kings 7

Is It Right?

Then the LORD said, “Is it right for you to be angry?” (Jonah 4:4)

Dear Pastor, Preacher, or Bible Teacher –

I pray that as this comes to you on a Monday or a Tuesday after a weekend of ministry, that you are being refreshed and recharged by God. In whatever way you served God, His people, or a needy world this week, God saw what you did and how it honored Him.

is it right

There is a lot I could say about what God said to Jonah with this question. The context of it all in the book of Jonah makes it even more fascinating. But I know you are busy and hopefully will have some opportunity to rest and recharge today, so I won’t take much of your time with this.

God asked Jonah, is it right for you to be angry? God likes to ask questions, and it’s a great study to find out all the questions God asks of man throughout the Bible. God teaches through His questions, and He wanted to teach Jonah. Jonah felt justified in his anger, but God wanted him to see that not right for him to be angry.

What might God ask you today?

Is it right for you to be discouraged?
Is it right for you to be jealous?
Is it right for you be proud?
Is it right for you to be bitter?
Is it right for you to be unforgiving?

I might feel I have a reason to hold on to all of these things, and maybe more. When I think of how great God is, and how marvelous His plan is, and how good it is for me to die to self even when it is difficult, I see that it isn’t right for me to hold on to any of those things.

Dear brother or sister, don’t let the work of God in you and through you be hindered by holding on to something that isn’t right.

Blessings to You in Jesus’ Name – David Guzik

Click Here to Receive Email from David for Pastors, Preachers, and Bible Teachers

Real aber unsichtbar

Er aber sprach: Fürchte dich nicht! Denn die, welche bei uns sind, sind zahlreicher als die, welche bei ihnen sind! Und Elisa betete und sprach: HERR, öffne ihm doch die Augen, damit er sieht! Da öffnete der HERR dem Knecht die Augen, so dass er sah. Und siehe, der Berg war voll feuriger Rosse und Streitwagen rings um Elisa her. (2. Könige 6,16-17)

Der König von Syrien führte Krieg gegen Israel und war wütend auf Israels Propheten Elisa. Gott sprach zu Elisa und teilte ihm die Pläne der syrischen Armee mit, so dass Israel eine Zeit lang über jede Aktion der Syrer Bescheid wusste. In seiner Wut schickte der König von Syrien seine Soldaten mit Pferden und Streitwagen los.Diese umringten Elisas Stadt und forderten ihre Kapitulation.

Elisa hatte vollkommenen Frieden, doch sein Knecht hatte natürlich Angst, da er wusste, dass es keine Chance gab, zu entkommen oder einen Angriff zu überleben. Elisa sagte ihm, er solle keine Angst haben – denn die, welche bei uns sind, sind zahlreicher als die, welche bei ihnen sind. Elisa sah, was sein Knecht nicht sehen konnte, und er betete, dass Gott seinem Knecht die Augen öffnete, um die Situation geistlich zu erkennen.

Elisa betete nicht darum, dass Gott die Situation ändern würde. Seine einzige Bitte war, dass sein Knecht die Realität erkennen würde. Elisa versuchte auch nicht seinen Knecht davon zu überzeugen, dass auf ihrer Seite viel mehr waren. Man hätte ihm das nicht erklären können und ihn davon überzeugen können. Er musste es selbst sehen.

Gott erhörte Elisas Gebet. Wenn eine Person blind gegenüber der geistlichen Realität ist, kann nur Gott seine Augen öffnen. Gott kann das durch die Worte tun, die jemand spricht, doch das Werk des geistlichen Erkennens ist ein geistliches Werk, das nur Gott tun kann.

Als seine Augen geöffnet wurden, sah der Knecht die Realität, die er vorher nicht sehen konnte. Er sah, dass da wirklich mehr bei ihm und Elisa waren, als jene es waren, die sich gegen sie aufgestellt hatten. Elisa betete nicht darum, dass er etwas „sehen“ würde, was gar nicht da war. Gottes feurige Streitwagen waren echt, auch wenn sie unsichtbar waren. Gott war nicht nur präsent; Er hatte mehr Feuerkraft als die Feinde von Gottes Kindern!

Wenn tausend Menschen behaupten, sie sehen nichts von Gottes Gnade, Macht und Liebe in der Welt heute, löscht das nicht aus, was wir sehen. Dies ist die Welt unseres Vaters, und auch in dunklen Zeiten wirkt Er und ist präsent.

Bitte Gott dir deine Augen zu öffnen um die geistliche Realität erkennen zu können. Wir müssen uns nichts vorstellen; wir müssen das sehen, was real und doch unsichtbar ist.

The Price of Unbelief

So an officer on whose hand the king leaned answered the man of God and said, “Look, if the LORD would make windows in heaven, could this thing be?” And he said, “In fact, you shall see it with your eyes, but you shall not eat of it.” (2 Kings 7:2)

Samaria, the capital city of the kingdom of Israel, was under siege and near complete starvation. The surrounding Syrian army waited for their surrender.

windows of heaven

Then, God’s prophet Elisha proclaimed the promise of God: within 24 hours the starvation situation in Samaria would be completely reversed. Instead of scarcity, there would be such abundance that food prices would radically drop in the city.

That’s when the unnamed officer in Israel’s army said with sneering unbelief, “Look, if the LORD would make windows in heaven, could this thing be?” It’s true that we shouldn’t be quick to believe the big promises people make, but we should always believe God’s promises. Yet the king’s officer doubted the prophecy, and his doubt was faulty in many ways.

He doubted the power of God. If God willed it, He certainly could make windows in heaven and drop food from the sky for the hungry city.

He doubted the creativity of God. In the mind of the king’s officer, the only way food could come to the city was from above – from windows in heaven. He had no idea that God could provide in a completely unexpected way.

He doubted the messenger of God. The promise was big, but the officer should have believed it because it came from a man proved many times to be reliable.

The king’s officer was fluent in the language of unbelief.

– Unbelief says, “God’s promise may not be true.”
– Unbelief says, “This is a new thing and cannot be true.”
– Unbelief says, “This is a sudden thing and will not be true.”
– Unbelief says, “There is no way to accomplish this thing.”
– Unbelief says, “There is only one way God can meet this need.”
– Unbelief says, “Even if God does something, it won’t be enough.”

Through Elisha, God pronounced a harsh judgment upon the officer of unbelief. He would see the promise fulfilled and food supplied, but he would not eat of it.

Unbelief robs us of many things, but one of the worst is that we never enjoy the satisfaction and contentment found in God’s fulfilled promises.

Treat unbelief for the intruder, deceiver, and thief that it really is.

Click here for David’s commentary on 2 Kings 7

Real but Unseen

Weise Knechte

Da traten seine Knechte zu ihm, redeten mit ihm und sprachen: Mein Vater, wenn dir der Prophet etwas Großes befohlen hätte, würdest du es nicht tun? Wieviel mehr, denn da er zu dir gesagt hat: Wasche dich, so wirst du rein! (2. Könige 5,13)

Naeman war ein erfolgreicher Mann, die Art von Mann, an dem man hochschaut. Er war ein Anführer, ein General in der Armee des Königs von Syrien. Er hatte das, was sich die meisten Menschen wünschen, bis auf eine große Ausnahme: er hatte Lepra. Diese Krankheit war nicht nur eklig, sie war auch tödlich.

Muddy Jordan River

General Naeman kam zum Propheten Elisa, um geheilt zu werden, doch Elisa wollte ihn nicht einmal sehen. Durch einen Boten ließ der Prophet ihm ausrichten, zu dem schlammigen Fluß Jordan zu gehen und sich dort siebenmal unterzutauchen. Naeman war wütend darüber, dass ihm so ein demütigender – fast schon lächerlicher – Weg zur Heilung angeraten wurde.

Er war so beleidigt, dass er ohne den Rat seiner Knechte, zornig weg gegangen wäre. Die Knechte Naemans nutzten eine brilliante Methode. Wenn Elisa Naeman gesagt hätte, er solle dem Gott Israels 100 oder 1000 Tiere opfern, hätte Naeman das sofort getan. Doch weil die Aufforderung so leicht und demütigend war, wollte Naeman das nicht tun.

Naeman war bereit, etwas Großes oder Schwieriges zu tun, damit er auch etwas zu seiner Heilung beitragen konnte. Es wäre dann auch seine eigene Leistung und sein Werk. Etwas so Einfaches und so Demütigendes zu tun bedeutete, dass der General keine Anerkennung für das, was geschah, bekam. Es wäre ganz allein ein Geschenk Gottes.

Dasselbe gilt für die Rettung, die wir in Jesus Christus bekommen. Er will, dass wir etwas ganz Einfaches tun – Ihm vertrauen, uns auf Ihn verlassen, Ihm glauben – das könnte auch ein Kind. Es erfordert keine große Stärke, Weisheit, Willenskraft oder guten Charakter. Wir glauben und empfangen.

Wenn man den Menschen sagen würde: „echtes Leben auf Erden und ewiges Leben im Himmel kannst du bekommen, wenn du diesen Berg mit den scharfen Felskanten erklimmst“, dann gäbe es sehr viele, die bereit wären, das zu tun. Die Botschaft: „Jesus hat alles bezahlt – glaube Ihm und empfange“ – ist nicht so gefragt. Aber es ist wahr, und es funktioniert. Naeman wurde geheilt, und zwar nicht durch etwas, das er tat. Wir alle können wahres Leben auf Erden und ewiges Leben im Himmel als Geschenk von Jesus bekommen – aber nicht durch etwas, das wir selbst tun. Es ist wahr, und es funktioniert.

Und Dank sei Gott für diese nicht namentlich genannten aber weisen Knechte!