follow the leader

Follow the Leader

For there are many insubordinate, both idle talkers and deceivers… (Titus 1:10)

In the previous section of Titus, Paul told his associate the kind of men he should look for as he appointed leaders for churches spread out all over Crete (Titus 1:5-8). Then he told Titus what those leaders should do – “hold fast the word of truth” (Titus 1:9). Now in verse 10 Paul tells us one reason why it was important to appoint good leaders.

follow the leader

The reason was because, “there are many insubordinate.” The word Paul used for insubordinate speaks of someone who will not submit to God’s order of authority. Like the English word, the ancient Greek word translated “insubordinate” is the negative form of the word submit– an insubordinate person will not submit.

God has established an order of authority in several different areas of life. There is an order of authority in the home, in the church, in the workplace, and in the community. God wants us to recognize the places where He has place an order of authority in our lives, and He wants us to submit to that authority.

Our submission to God should be absolute—we should do whatever He truly tells us to do. God is perfect and all-wise—but people are not. God never commands absolute submission to any human authority. If an authority tells us to sin, we should refuse and choose to obey God rather than man (Acts 5:29).

But often—even most the time—our submission problem doesn’t have to with being told to sin. We are just asked to do something that we don’t think is a good idea or we don’t want to do. Don’t be insubordinate. If you recognize someone as a leader in your life only until they tell you “no,” then you are almost certainly insubordinate and need to be a better follower.

When someone is in rightful authority over us and we submit to them—when we have a different opinion and it isn’t a matter of sin—we then demonstrate our trust in God more than in the authority. It’s good to respectfully tell the person in authority if you have a different perspective or opinion, but then submit. If they are wrong, then let God deal with them.

Notice one other thing. Paul asked for a high level of character among the leaders who should be submitted to (Titus 1:5-8). This is important. It’s easier to submit to someone when their character is respected. When leaders act in ways that invite less respect, they make their job a lot harder. When leaders are corrupt, it helps ruin the foundation of God’s order of authority.

So, don’t be insubordinate. Show yourself as one who can submit to God and to whatever rightful authority God has placed you under. Follow the leaders God puts in your life. God appoints leaders and orders of authority for a purpose, and part of that purpose is our own Christian growth.

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holding fast the word

An das Wort hält

„Der sich an das zuverlässige Wort hält, wie es der Lehre entspricht.“ (Titus 1,9)

Der Apostel Paulus machte eine ausführliche Liste von Charaktereigenschaften, auf die Titus bei seiner Suche nach Männern, die die Gemeinden auf der Insel Kreta leiten würden, achten sollte. Diese Liste (in Titus 1,5-8) ist nicht nur bei der Auswahl von Leitern hilfreich, sondern sie dient auch dazu, unseren Charakter als Nachfolger von Jesus Christus zu überprüfen.

holding fast the word

Nachdem er die Charaktereigenschaften beschrieben hat, erzählt uns Paulus, was diese Leiter tun sollten. Auch das gilt in erster Linie für Gemeindeleiter, doch nicht ausschließlich. Zum Teil beschreibt er, wie die Leiter uns anführen sollten aber auch wo wir als Christen sein und hingehen sollten.

Was sollten Leiter tun? Sie sollten sich an das zuverlässige Wort halten.

Das bedeutet zuerst, dass der Leiter sich für sich selbst des zuverlässigen Wortes sicher ist. Wenn er Gottes Wort den Menschen bringt, muss er das mit Zuversicht und Autorität tun und nicht vermischt mit theologischen Spekulationen und akademischen Zweifeln.

Sich an das zuverlässige Wort halten bedeutet auch, dass der Leiter an Gottes Wort haftet und nicht an den Trends und Programmen einer Gemeinde. Wenn ein Mann nicht an Gottes Wort klebt, ist er nicht qualifiziert, eine Leitungsfunktion in Gottes Gemeinde zu übernehmen.

Achte auf den letzten Teil in diesem Satz. Der Leiter sollte das tun, was der Lehre entspricht. Das heißt, dass der Leiter vorher gelehrt wurde. Ein qualifizierter Leiter muss nicht unbedingt eine Bibelschule besucht haben, doch er muss von jemandem gelehrt und unterrichtet worden sein, nicht nur von sich selbst. Niemand kann wirklich lehren, wenn er nicht selber gelehrt wurde.

Das sind wichtige Dinge für Leiter – aber auch für alle Christen. Wie steht es mit dir? Hältst du dich an das zuverlässige Wort? Klebst du an Gottes Wort? Erinnere dich an das Beispiel von Eleasar, der Sohn des Dodo (2. Samuel 23,9-10). Er kämpfte mit solcher Macht gegen die Philister, dass seine Hand nach dem Kampf am Schwert klebte. Das ist eine tolle Illustration für das Halten an das zuverlässige Wort.

– Eleasar hielt sich an den richtigen Gegenstand – das Schwert. Wir müssen das Schwert des Geistes ergreifen, das Wort Gottes.

– Eleasar machte auch Gebrauch von seinem Schwert, und wir müssen Gebrauch machen von der Wahrheit von Gottes Wort, das unser Denken und Leben verändert.

– Eleasar hielt sein Schwert ganz fest, und wir müssen das zuverlässige Wort Gottes ganz fest halten.

Halte das Wort Gottes fest – so fest, dass du es nicht mehr loslassen kannst!

 

Titus

Gegenüber anderen, gegenüber Gott und gegenüber sich selbst

„Gerecht, heilig, beherrscht…“ (Titus 1,8)

Man sollte sich Paulus Liste von Qualifikationen bei Leitern von Gottes Kindern sorgfältig anschauen. Jene, die die Arbeit einer Gemeinde überwachen, sollten nicht nach ihrer Ausstrahlung, ihrem Talent, ihrem Status oder anderen solchen Eigenschaften ausgesucht werden. Man sollte nach dem Charakter schauen, nach solchen Männern, auf die diese Liste in Titus 1,7-9 zutrifft.

Titus

In 1. Timotheus 3 finden wir eine ähnliche Liste. Und dabei handelt es sich nicht um eine Forderung nach Perfektion, doch wir sollten nach jenen Ausschau halten, die dieses Maß erfüllen und dass diese Liste den Werten im Leben eines Leiters entspricht.

Doch diese Liste gilt nicht nur für Leiter; jeder Christ sollte sich diese Liste ansehen, denn sie ist Gottes Beschreibung dafür, wie geistliche Reife und Gottgefälligkeit praktisch aussieht. Vielleicht werden wir nie die Berufung zur Leiterschaft haben, doch jeder Christ sollte darin wachsen, diese Eigenschaften zu erlangen.

Wir schätzen diese Liste auch deshalb, weil sie uns auf wundervolle Weise eine Beschreibung von Jesus während seinem Leben auf der Erde gibt. Er erfüllte alle Erwartungen, die Gott an Leiter hat.

In diesem Satz aus Titus 1,8 sehen wir, dass ein Pastor oder Leiter einer Gemeinde gerecht, heilig und gerecht sein muss.

Anders ausgedrückt kann man sagen, dass ein Pastor oder Leiter gerecht anderen Menschen gegenüber sein sollte – liebende Gerechtigkeit, Fairness und richtige Behandlung. Er sollte gerecht sein. Das ist eine gute und wichtige Qualität für jeden Gläubigen. Gott will, dass es uns wichtig ist, was richtig und gerecht ist.

Der Pastor oder Leiter sollte auch heilig sein – also gegenüber Gott. Heiligkeit bedeutet Abtrennung, jemand, der sich von der Anti-Gott Kultur und für Gott absondert, der Selbst heilig ist. Heiligkeit ist nicht nur für Leiter; Gott will, dass alle Seine Kinder heilig sind (1. Petrus 1,15-16).

Als weiteres sollte ein Pastor oder Leiter beherrscht sein. Das bedeutet sich selbst gegenüber. Eine beherrschte Person wird nicht vom eigenen Appetit regiert. Sie ist in der Lage, zu ihren Begierden des Fleisches „nein“ zu sagen und zu Gottes Plan für ihr Leben „ja“ zu sagen. Ein Person, die nicht weiß, wie man sich beherrscht, wird nie Gottes Bestimmung für sich erfüllen, denn sie wird durch ihre eigene Tyrannei behindert. Matthew Henry schrieb: „Wie ungeeignet eine Gemeinde zu leiten sind die, die sich nicht selbst leiten können!“ Das gilt für Leiter und für alle Nachfolger von Jesus Christus.

Diese drei Dinge gehören zusammen:

  • gerecht: gegenüber anderen
  • heilig: gegenüber Gott
  • beherrscht: gegenüber sich selbst

Denke daran, dass nur eine Person jemals so vollkommen lebte: Jesus Christus! Er füllt die Leben Seiner Kinder, damit auch sie die Kraft haben, sich in diese Richtung auszustrecken – also schau zu Ihm, um gerecht, heilig und beherrscht zu sein. Wir finden auch jedesmal, wenn wir nicht gerecht, heilig und beherrscht sind, Trost in der Tatsache, dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist.

 

holding fast the word

Holding Fast

“Holding fast the faithful word as he has been taught” (Titus 1:9)

The Apostle Paul gave an extensive list of the character qualities that Titus was to look for in the men who should lead the churches on the island of Crete. That list (found in Titus 1:5-8) is helpful not only for selecting leaders, but also as a way to examine and measure our character as followers of Jesus Christ.

holding fast the word

After the character is described, Paul then begins to tell us what those leaders should do. Again, these words have first relevance to leaders in the church, but they are not only for those leaders. In part, this explains how leaders should lead us, and where we need to be and go as Christians.

What should leaders do? They should be holding fast the faithful word.

This means first that the leader must be sure of the faithful word for himself. When he brings the word of God to people he must bring it with confidence and authority, not mixed with theological speculation and academic doubts.

Holding fast the faithful word also that the leader will stick to God’s word, instead of a focus on fads and programs for the church. If a man will not first stick to the word and will not then stick with the word of God, he is not qualified for leadership in God’s church.

Don’t miss the last part of this phrase. The leader should do this as he has been taught. This means that the leader has been under the teaching of someone else. A qualified leader doesn’t necessarily need to go to Bible College or seminary, but they do need to be taught and discipled by someone, not just themselves. No one is really safe to teach until they themselves have been taught.

These are important things for leaders – but also for everyday Christians. How about you? Do you hold fast the faithful word? Do you stick to the word of God? Remember the example of Eleazar the son of Dodo (2 Samuel 23:9-10). He fought the Philistines with such might that when the battle was over, his hand stuck to the sword. That’s a great illustration of holding fast the faithful word.

– Eleazar had his grip on the right thing – a sword. We need to put our hands on the sword of the Spirit, the Word of God.

– Eleazar actually made use of his sword, and we must actually use the truth of God’s word instruct us, transforming our thinking and life.

– Eleazar held on to his sword tightly, and we must hold on tightly to the faithful word of God.

Believer, hold fast to the word of God – so tightly that you can’t let go of it!

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Titus

Towards Others, God, and Self

“Just, holy, self-controlled…” (Titus 1:8)

We have carefully considered Paul’s list of qualifications to look for in leaders among God’s people. Those who oversee the work of the church are not to be chosen according to charisma, talent, status, or other such qualities. We should look for character, the kind of men who can be described by this list in Titus 1:7-9.

Titus

1 Timothy 3 gives a similar list, and we understand that this isn’t a search or demand for perfection, but that we should look for the ones who best meet these measures, and that they should be the values of a leader’s life.

We understand that this list is for more than leaders; every Christian should care about this list because it gives God’s description of what spiritual maturity and godliness look like practically. We may never have the calling to leadership, but every Christian should grow towards the character of a godly leader.

We also appreciate this list because in many ways it gives us a wonderful description of Jesus in His earthly life. He perfectly fulfilled all God’s expectations for leaders.

In this phrase from Titus 1:8 we see that a pastor or leader in the church must be just, holy, and self-controlled.

Another way to say this is that the pastor or leader should be right toward men – loving justice, fairness, and right treatment. He should be just. That is a good and important quality for all believers. God wants us to care about what is right and just.

The pastor or leader should also be holy– that is, right toward God. The idea behind holiness is separation, the one who is separated from the anti-God culture all around us and separated unto the God who is Himself holy. Holiness isn’t something just for leaders; God wants all His people to be holy (1 Peter 1:15-16).

Finally, the pastor or leader should be self-controlled. We can think of this as being right towards one’s self. The self-controlled person is not ruled by their own appetites. They are able to say “no” to the desires of the flesh so they can say “yes” to God and to His plan for their life. The person who does not know self-control will never fulfill their God-given destiny, being hindered by the tyranny of self. Matthew Henry wrote, “How unfit are those to govern a church who cannot govern themselves!” That is true for leaders, and for all followers of Jesus Christ.

The three go together:

– Just: right towards others.
– Holy: right towards God.
– Self-controlled: right towards self.

Remember that only one person ever lived this way perfectly: Jesus Christ. He fills the life of His people so that they have the power to live in that same direction – so look to Him to be just, holy, and self-controlled. We also take comfort in the fact that Jesus died to atone for our sin for every time we are not just, holy, and self-controlled.

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clear thinker

Der klare Denker

„Besonnen….“ (Titus 1,8)

Was qualifiziert jemanden für eine Leiterschaft innerhalb von Gottes Gemeinde? Sicherlich muss es eine Art Berufung geben und das Herz und die Gabe um diese Berufung zu erfüllen. Doch das ist nicht genug, selbst wenn jemand den Ehrgeiz dazu hat. Wenn Gott von den Qualifikationen für eine Leiterschaft spricht, dann redet Er von Charakter.

clear thinker

Die Liste, die wir in 1. Timotheus 3 und hier in Titus 1 sehen, zeigt uns nicht nur die Charaktereigenschaften, nach denen wir in Leitern und potentiellen Leitern suchen sollen, sondern auch einen Weg um christliche Reife zu messen. Je mehr diese Liste deinen Charakter beschreibt, desto mehr bist du Jesus ähnlich.

Diese Listen sind mehr als ein Maßstab für den Charakter, sie sind auch Ziele, die wir verfolgen sollen. Wenn wir uns selbst an diesen Listen messen und sie nicht erfüllen, geben sie uns eine Richtung, die wir verfolgen müssen. Wir vertrauen darauf, dass die Wahrheit des Evangeliums bedeutet, dass uns durch das, was Jesus für uns am Kreuz tat, vergeben werden kann, und dass das neue Leben, das Er uns gibt, diese Eigenschaften in uns wachsen lässt.

Das alte griechische Wort, das hier mit besonnen (sophron) übersetzt ist, steht für Selbstkontrolle, klares Denken und Vernunft. Diese Eigenschaften gibt es heute anscheinend nur noch selten. Dies sieht man besonders in den sozialen Medien und im Internet, wo die Menschen sehr schnell extreme Meinungen äußern.

Eine besonnene Person richtet nicht so schnell. Klares Denken ist ihnen wichtig. Sie machen sich nicht ständig über alles lustig, sondern sie wissen, wie man sich ernsthaft mit ernsten Themen beschäftigt. Der Apostel Paulus hielt das für einewichtige Eigenschaft eines Leiters. Er benutzte dieses Wort zehn mal in seinen Briefen an Timotheus und Titus.

Warren Wiersbe schrieb über diese Eigenschaft: „Das bedeutet nicht, dass er keinen Sinn für Humor hat oder dass er immer düster und ernst ist. Sondern er kennt den Wert der Dinge und setzt den Dienst und die Botschaft des Evangeliums nicht durch närrisches Verhalten herab.“

Wenn es um närrisches Verhalten geht, können Prediger die Schlimmsten sein! Einige Prediger tun alles um durch Lächerlichkeiten einer Menschenmenge zu gefallen und sie mitzureißen. Ich glaube Gott will, dass ein Prediger Seines Wortes ernst mit Gottes Botschaft umgeht, ohne sich selbstso ernst zu nehmen.

An anderer Stelle sagt uns Paulus, indem er denselben Wortstamm für besonnen benutzt: „Denn ich sage kraft der Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass er nicht höher von sich selbst denke, als sich zu denken gebührt, sondern dass er auf Bescheidenheit bedacht sei, wie Gott jedem einzelnen das Maß des Glaubens zugeteilt hat.“ (Römer 12,3)

Es ist kein reines Denken, wenn man viel von sich hält! Möge Gott uns klare Gedanken über uns selbst geben, über unser momentanes Alter, und vor allem über Gottes Wahrheit.

 

clear thinker

The Clear Thinker

“Sober-minded…” (Titus 1:8)

What qualifies someone for leadership among God’s people? Surely, there must be a sense of calling, and the heart and gifts to match the calling. But those things are not enough, even if one were to add ambition to them. When God speaks of what qualifies someone for leadership, He speaks of character.

clear thinker

The list of character given in 1 Timothy 3 and here in Titus 1 not only gives us the character to look for in leaders and potential leaders, but it also gives us an important way to measure Christian maturity. The more this list describes our character, the more like Jesus we are.

These lists are more than measures of character, they are also goals to reach for. When we measure ourselves against a list like this and come up short, it gives us a direction to reach for. We trust that the truth of the gospel means we can be forgiven through what Jesus did for us on the cross, and that the new life He gives us can cause these qualities to grow within us.

The ancient Greek word we translate sober-minded (sophron) has the idea of being self-controlled, clear-thinking, and sensible. That’s a quality that seems to be in short supply today. We see this especially on social media and the internet, where people are so quick to rush to extreme opinions and statements, usually and little evidence.

The sober-minded person is not so quick to rush to judgment. Clear thinking is important to them. They aren’t constantly joking about everything, but they know how to deal with serious subjects in a serious way. In the mind of the Apostle Paul, this was an important quality in a leader. He used this root word ten times in his short letters to Timothy and Titus.

Warren Wiersbe wrote of this quality, “This does not man he has no sense of humor, or that he is always solemn and somber. Rather it suggests that he knows the value of things and does not cheapen the ministry or the Gospel message by foolish behavior.”

When it comes to foolish behavior, sometimes preachers can be the worst! Some preachers will do anything ridiculous to draw a crowd or please a crowd. I think God wants a preacher of His word to be serious about God’s message without taking himself so seriously.

Paul told us in another place using the same root word for sober-minded. Paul wrote, “For I say, through the grace given to me, to everyone who is among you, not to think of himself more highly than he ought to think, but to think soberly, as God has dealt to each one a measure of faith” (Romans 12:3).

It’s not clear thinking to think too highly of yourself! May God give us clarity of thought about ourselves, about our present age, and most of all about God’s truth.

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lover of what is good

Das Gute lieben

„das Gute liebend…“ (Titus 1,8)

Der Apostel Paulus gab Titus eine Liste mit Charaktereigenschaften, nach denen er bei den Gemeindeleitern suchen sollte. Er zählte 18 Aspekte dabei auf. Nummer 12 davon sehen wir hier in Vers 8, nämlich dass ein Leiter von Gottes Kindern das Gute lieben soll.

lover of what is good

Das alte griechische Wort (philagatos) wird nur an dieser Stelle im Neuen Testament benutzt. Philos bedeutet Liebe und agathos heißt Gutes oder Tugend. Setzte beides zusammen und du hast den Ausdruck das Gute liebend oder sogar „Förderer der Tugend“ erfasst.

In der Welt gibt es viel Böses und Korruption. Ich glaube nicht, dass das etwas Neues ist; es gab immer viel Böses und Korruption! Doch wir als Gläubige sollten niemals die bösen Dinge dieser Welt lieben. Wir sollten das, was gut ist, lieben.

In Micha 3,2 sprach der Prophet gegen jene, die das Gegenteil taten: Und doch hasst ihr das Gute und liebt das Böse. Man kann das häufig beobachten; solche, die das Gute hassen und das Böse lieben. Die durcheinander geratene Moral unserer Zeit ist die Ursache für so viel Zerrissenheit und Probleme in der Welt. Der gottgefällige Mann oder die gottgefällige Frau hat einen Sinn für moralische Reinheit. Sie sehen das Gute und erkennen es als gut; und sie sehen das Schlechte und nennen es auch so.

Dieser Sinn für moralische Reinheit lässt uns nicht nur das Gute lieben, sondern auch das Böse hassen. In Psalm 97,10 steht: Die ihr den HERRN liebt, hasst das Böse! Und in Amos 5,15 lesen wir: Hasst das Böse und liebt das Gute, damit ihr lebt.

Das Gute zu lieben und das Böse zu hassen kann schwierig sein. Es erfordert Mut und moralische Reinheit, was heutzutage selten geworden ist. Oft wird das auch damit verwechselt, dass man meint böse Menschen hassen zu müssen. Doch man kann das Böse hassen, das die Menschen tun und sich sogar dagegen stellen ohne die Menschen an sich zu hassen. Wir können sie in Jesu Namen lieben und für Gottes Güte in ihren Leben beten, auch wenn sie schlimme Dingen tun. Und wenn du glaubst, dass es unmöglich ist die Sünde zu hassen und gleichzeitig den Sünder zu lieben, dann denke daran, dass wir das bei uns selbst die ganze Zeit über tun. Wir lieben uns selbst (Epheser 5,29), während wir gleichzeitig unsere Sünde hassen. Wir können das auch bei anderen tun.

Schließlich erinnere dich daran, dass Gott das ultimative Gute ist: Jakobus 1,17 sagt: Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter. In Markus 10,18 sagt Jesus: Niemand ist gut als Gott allein. Gott ist die Quelle von allem Guten. Und Gott lädt uns ein zu schmecken und zu sehen, dass der HERR gut ist (Psalm 34,8). Das Gute lieben heißt Gott lieben.

 

from the depths

From the Depths

Deep calls unto deep at the noise of Your waterfalls;
All Your waves and billows have gone over me.
The LORD will command His lovingkindness in the daytime,
And in the night His song shall be with me—
A prayer to the God of my life.

Psalm 42:7

from the depths

Serving God has its seasons of discouragement. We’re so thankful that it isn’t always like that, but it certainly is discouraging from time to time. In such a season we can find real encouragement from Psalm 42. The whole psalm is amazing but look at just verse 7.

When the psalmist sang, “Deep calls unto deep at the noise of Your waterfalls” he wasn’t thinking about the depths of glory, but the depths of discouragement. Perhaps the psalmist saw or thought of a waterfall in this high country. He saw how the water plunged down into a deep pool at the base of the waterfall and thought, “I feel that deeply buried under my misery.” It was as if all Your waves and billows have gone over me and he was buried under.

It is a powerful and poetic description of despair:

  • I hear the constant noise of the waterfalls; it never stops.
  • I fell from a previous height.
  • I plunged down quickly, and was taken down deep.
  • I feel buried under all of this.
  • I feel like I’m drowning.

Yet even in this, there are points of light, giving hope:

  • I am deep; but God is also – so His depths call unto me in my depths.
  • The waterfalls are God’s; if I am plunged under, then He are with me.
  • The waves and billows are His; God has measured all this.

From the depths, the psalmist understood “The LORD will command His lovingkindness in the daytime, and in the night His song shall be with me.” The psalmist came to a place of greater confidence, secure in God’s goodness to him in the daytime or at night. In the more frightening night, he would have the gracious comfort of His song to be with him.

That’s why he could dedicate this song as “A prayer to the God of my life.” This was another statement of confidence. The song from God will be a prayer, but not unto the God of his death, but to the God of my life.

Feel like you’re going under? God is with you even in the depths, and He will command His lovingkindness to you!

Blessings to You in Jesus’ Name – David Guzik

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lover of what is good

Loving Good

“A lover of what is good…” (Titus 1:8)

The apostle Paul gave Titus a list of character qualities to look for in potential church leaders. In all, he listed 18 aspects of character. Number 12 of the qualities to look for is what we find in verse 8, that a leader among God’s people must be a lover of what is good.

lover of what is good

This ancient Greek word (philagathos) is only used here in the New Testament. Philos is a word for love, and agathos is a word for good or virtue. Put the two together and you have the idea of lover of what is good or “lover of goodness,” or even “promoter of virtue.”

There is a lot of evil and corruption in the world today. I don’t think that is anything new; there has always been a lot of evil and corruption! Yet we, as believers, should never love the evil things of this world. We should be lovers of what is good.

In Micah 3:2 the prophet spoke against those who did the opposite. Micah spoke against You who hate good and love evil. We see a lot of that; those who actually hate what is good and love what is evil. The mixed-up morality of our present age is the cause of so much brokenness and trouble in the world. The godly man or woman will have a sense of moral clarity. They see good and recognize it as good; and they see evil and call it what it actually is.

This sense of moral clarity means not only that we should be lovers of what is good, but that we will also hate evil. Psalm 97:10 says, You who love the LORD, hate evil! It also says in Amos 5:15, Hate evil, love good; establish justice in the gate.

Loving good and hating evil can be difficult for many reasons. It demands courage and moral clarity, which both seem rare in today’s world. They are also often confused with hating evil people. We can hate the evil that people do, and even work against that evil without hating the people themselves. We can commit ourselves to loving them in Jesus’ name and to pray for God’s good in their life, even though they do evil things. And if you think it is impossible to hate the sin while at the same time loving the sinner, remember that we do this with ourselves all time. We love ourselves (Ephesians 5:29), while at the same time hating our sin. We can do this for others as well.

Finally, remember that God is the ultimate good: James 1: 7 says, Every good gift and every perfect gift is from above, and comes down from the Father of lights. Jesus also said in Mark 10:18, No one is good but One, that is, God. God is the source of all true goodness. In fact, God invites us to taste and see that the LORD is good (Psalm 34:8). To be a lover of what is good is to be a lover of God.

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