Es lebe der König

Und er führte den Sohn des Königs heraus und setzte ihm die Krone auf und gab ihm das Zeugnis; und sie machten ihn zum König und salbten ihn und klatschten in die Hände und sprachen: Es lebe der König!

Es war eine dunkle und schlimme Zeit für das Königreich Juda. Sechs Jahre regierte die böse Königin Athalja nun schon und erhielt sich den Thron durch eine Mischung aus Morden und Geheimissen. Sie hatte jeden der Nachkommen Davids getötet, den sie finden konnte, und von dem einzigen überlebenden Nachkommen wusste sie und auch ganz Juda nichts.

Eine gottgefällige Frau namens Joscheba versteckte den jungen Joas die ganze Zeit über, und der Junge wuchs im Geheimen auf. Nun war er sechs Jahre alt und es wurde Zeit den wahren König von Juda zu präsentieren.

Es war ein dramatischer Moment. Sechs Jahre lang hatte jeder geglaubt, dass es keine Nachkommen Davids und damit keinen legitimen Herrscher gäbe um die böse Athalja zu ersetzen. Das Geheimniss musste sicher gehütet werden, denn Joas wäre sofort getötet worden, wenn seine Existenz bekannt geworden wäre. Zur richtigen Zeit führten sie den Sohn des Königs heraus. Achte darauf, dass alles Schritt für Schritt stattfand.

Zuerst wurde der Sohn des Königs präsentiert (herausgeführt). Niemand konnte ihn unterstützen und er konnte den Thron nicht vorher einnehmen, bis er vor sein Volk geführtwurde.

Als nächstes musste er gekröntwerden (setzte ihm die Krone auf). Das war die öffentliche und offizielle Anerkennung von ihm als König.

Der Sohn des Königs musste mit dem Wort Gottes auftreten (gab ihm das Zeugnis). Joas trat vor das Volk mit Gottes Wort in der Hand.

Der Sohn des Königs musste angenommenwerden (sie salbten ihn). Er hätte seine Aufgabe nicht ohne göttliche Salbung erfüllen können.

Der Sohn des Königs musste gelobtwerden (sie klatschten in die Hände und sprachen: Es lebe der König). Der Königssohn erhielt Lob und wurde als ihr König anerkannt.

Wir können und sollten nach demselben Muster verfahren, wenn wir Jesus Christus, den wahren Sohn des Königs, annehmen.

  • Sieh den offenbarten Jesus
  • Erkenne den König Jesus, der Seine Krone trägt
  • Erfasse Jesus als das Lebendige Wort
  • Nimm Ihn an als den wahren König
  • Glaube an Jesus als Gottes Messias (der Gesalbte)
  • Lobe Jesus als den König auf dem Thron

Doch denke daran: du musst die falschen Herrscher ablehnen (in 2. Könige 11 ist es Königin Athalja) bevor du den wahren König wirklich annehmen kannst (in 2. Könige 11 ist es Joas). Wir sagen uns von jedem falschen König los und loben Jesus, den ewigen König. Und wir sagen: „Es lebe der König!“

 

Time for Treason


Contend for the Faith

Dear Pastor, Preacher, or Bible Teacher –

I hope you had a blessed weekend of serving Jesus, His people, and a needy world. For some of you, it was an exhilarating time; for others, there were more than a few discouragements. Whether it was an easy or a difficult ministry weekend for you, I pray God will bless, refresh, and empower to keep going and growing in serving the Lord.

Here’s something on my heart this day, a hopefully brief word from Jude 1:3:

Beloved, while I was very diligent to write to you concerning our common salvation, I found it necessary to write to you exhorting you to contend earnestly for the faith which was once for all delivered to the saints.

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There’s a lot to be observed in this verse but let me get to the point: Jude is the letter that didn’t want to be written. It seems that he wanted to write something much more encouraging and positive. But the urgency of the moment made him say, “I found it necessary to write to you exhorting you to contend earnestly for the faith which was once for all delivered to the saints.”

So, here’s my word for you, dear pastor, preacher, or Bible teacher:

– You may not wantto contend earnestly for the faith.
– You may not liketo contend earnestly for the faith.
– You may not feel capableto contend earnestly for the faith.

Still, it is something that we have to do. If you would rather not contend earnestly for the faith, you’re in good company – at first, Jude didn’t want to either.

Dear pastor, preacher, or Bible teacher – please, contend earnestly for the faith. Do it with love and do it with wisdom but by all means do it!

Stand strong in God’s truth.

Blessings in Jesus,

David Guzik

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Long Live the King

And he brought out the king’s son, put the crown on him, and gave him the Testimony; they made him king and anointed him, and they clapped their hands and said, “Long live the king!”(2 Kings 11:12)

It was a dark and evil time for the Kingdom of Judah. For six years, the wicked queen Athaliah held on to her throne by a mixture of murder and mystery. The murder was found in the fact that she killed every rightful heir of the House of David she could find. The mystery was found in the fact that the one surviving heir was unknown to her and all of Judah.

A godly woman named Jehosheba hid young Joash at the time of the massacre, and the boy was raised in secret. But when he was six years old, it was time to reveal the true king of Judah.

It was a dramatic moment. For six years everyone believed there was no surviving heir to David’s royal line, and there was no legitimate ruler to displace the wicked Athaliah. The secret had to be secure, because the Joash would be immediately killed if his existence was revealed. At the right time, they brought out the king’s son. Notice how all this took place, step by step.

First the king’s son had to be revealed(brought out). No one could support him and he could not take his rightful throne until he was brought out before the people.

Next the king’s son had to be crowned(put the crown on him). This was the public and official recognition of him as king.

The king’s son had to come with the Word of God(theygave him the Testimony). Joash appeared before the people holding the scrolls of God’s Word.

The king’s son had to be received(they made him king). He had the royal right to impose his reign, but he instead allowed his rule to be received.

The king’s son had to be anointed(they anointed him). He could never fulfill his office without a divine anointing.

The king’s son had to be praised(they clapped their hands and said, “Long live the king”). The king’s son received praise once he was recognized as their king.

We can and should follow the same pattern in our reception of Jesus Christ, the True King’s Son.

– Behold the revealed Jesus.
– Recognize King Jesus, wearing His rightful crown.
– Embrace Jesus as the Living Word.
– Receive Jesus as the True King.

– Believe upon Jesus as God’s Messiah (Anointed One).

– Praise Jesus as the enthroned King.

But remember: you have to reject the false ruler (in 2 Kings 11, Queen Athaliah) before you can truly embrace the true king (in 2 Kings 11, Joash). We renounce every pretended king to receive and praise King Jesus, the eternal king. So we say, “Long live the King!”

 

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Queen and Pawn

Die Königin und der Bauer

Als aber Athalja, die Mutter Ahasjas, sah, dass ihr Sohn tot war, machte sie sich auf und brachte alle königlichen Nachkommen um. Aber Joscheba, die Tochter des Königs Joram, Ahasjas Schwester, nahm Joas, den Sohn Ahasjas, und stahl ihn weg aus der Mitte der Königssöhne, die getötet wurden, und brachte ihn samt seiner Amme in eine Schlafkammer; und sie verbargen ihn vor Athalja; und er wurde nicht getötet. Und er war sechs Jahre lang bei ihr im Haus des Herrn verborgen. Athalja aber herrschte über das Land. (2. Könige 11,1-3)

Wir alle wissen, dass viele Menschen, die große Macht haben, auch einen schlechten Charakter haben. Über tausende von Jahren haben sich Philosophen gefragt: werden die Menschen durch ihre Macht so, oder offenbart die Macht nur ihren eigentlichen Charakter?

Queen and Pawn

Das ist eine gute Frage, und vielleicht gibt es keine absolute Antwort darauf. Aber eins wissen wir: viele Menschen zeigen ihren unglaublich schlechten Charakter in ihrem Bestreben nach Macht. Um nach oben zu kommen, können sie grausam und gewalttätig sein und ohne jede Moral.

Eine solche Person war Athalja, die Mutter Ahasjas. Als sie sah, dass ihr Sohn tot war(getötet von Jehu, 2. Könige 9,27-29), versuchte Athalja den Tod ihres Sohnes zu nutzen, um noch mehr Macht zu bekommen, und als Königin regierte sie sechs Jahre lang über das Land.

Schau dir an, was sie tat: sie brachte alle königlichen Nachkommen um. Sie versuchte, alle Nachkommen des Hauses Davids zu töten. Sie wollte die Linie Davids auslöschen, um den Thron für sich zu beanspruchen. Ihr Plan wäre fast aufgegangen.

Sie hatte alle aus dem Weg geräumt, bis auf eine Frau namens Joscheba. Im Vergleich zu Königin Athalja war Joscheba nur ein Bauer. Doch durch ihren Mut und ihren Einfallsreichtum bewahrte Joscheba die königliche Ahnenreihe Davids, aus der der Messias hervorgehen würde. Böse Menschen wie Athalja tun ihre schlechtes Werk, aber Gott kann immer eine Joscheba schicken.

Joscheba ignorierte die Gefahr und rettete das Leben eines kleinen Jungens. Sein Name war Joas, und er war sechs Jahre lang bei ihr im Haus des HERRN verborgen. Um Davids Willen erinnerte sich Gott an Seine Verheißung, und der Junge entkam dem Massaker Athaljas. Die Linie Davids war fast tot und wurde nur durch das Leben eines kleinen Jungen fortgeführt, aber Gott erhielt diese flackernde Flamme.

So wie Samuel wuchs Joas im Tempel auf. So wie Samuel konnte er den Priestern wahrscheinlich wenig helfen, denn er durfte keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Gott hielt ein heldenhaftes Schicksal für den kleinen Jungen bereit, aber das wäre nie passiert ohne das heldenhafte Handeln von Joscheba.

Danke Gott, dass Er Menschen wie Joscheba schickt. Dieser Bauer schlug die Königin! Niemand kann Gott austricksen oder Seinen Plan durchkreuzen. Doch dieser Textabschnitt zeigt uns, dass wir eine Wahl haben: wollen wir anderen Schaden zufügen, um Macht zu erlangen, so wie Athalja? Oder wollen wir heldenhafte Diener wie Joscheba sein?

Promises to the Servant

Promises to the Servant

Dear Pastor, Preacher, or Bible Teacher –

I, the LORD, have called You in righteousness, and will hold Your hand; I will keep You and give You as a covenant to the people, as a light to the Gentiles, to open blind eyes, to bring out prisoners from the prison, those who sit in darkness from the prison house. (Isaiah 42:6-7)

This wonderful passage is a prophecy about the Messiah, and were beautifully fulfilled in Jesus Christ. In them, we see that God the Father says to the Servant, God the Son: “I, the LORD, have called You in righteousness, and will hold Your hand.” Specifically, this is a promise from the LORD to the Servant – Jesus Christ. What encouragement Jesus must have received from passages like this when He faced difficult and trying times during His earthly ministry!

Promises to the Servant

The Father promised the Son that He called You in righteousness. It was as if the Father said to the Servant Son, “Because there was nothing unholy or unrighteous in My calling, You can be confident that the calling will be fulfilled.”

The Father promised the Son that He will hold Your hand. The Father said to the Servant Son, “I am with You always, to love and guide You. I will never leave You. I am holding Your hand all the time!”

The Father promised the Son I will keep You. The Father said to the Servant Son, “You will not get lost or left behind. I am always there to watch over You and keep You.”

The Father promised the Son to give You as a covenant to the people, as a light to the Gentiles. The Father said to the Servant Son, “You will fulfill the purpose I have called You to. You will bring salvation, not only to Your people, but also to those afar off, who seem beyond salvation.”

The Father promised the Son to open blind eyes, to bring out prisoners from the prison; so it was as if the Father said to the Servant Son, “I will use You to do miraculous works of restoration and healing, both physically and spiritually. You will be used to bring sight and freedom to many.”

What glorious promises, each fulfilled in the ministry of Jesus! But please consider this: by extension, these promises also belong to us. Jesus prayed, As You sent Me into the world, I also have sent them into the world (John 17:18)We are sent as servants into the world even as Jesus, the perfect Servant was sent. Therefore, we can receive these same promises as belonging to us.

So, consider it:
– God promises you a calling
– To hold your hand and to keep you
– To use you to bring salvation to others
– To use you to bring sight and freedom to others.

As the Father sent the Son, so the Son sends us – as servants of God.

Blessings to You in Jesus’ Name – David Guzik

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Queen and Pawn

The Queen and the Pawn

When Athaliah the mother of Ahaziah saw that her son was dead, she arose and destroyed all the royal heirs. But Jehosheba, the daughter of King Joram, sister of Ahaziah, took Joash the son of Ahaziah, and stole him away from among the king’s sons who were being murdered; and they hid him and his nurse in the bedroom, from Athaliah, so that he was not killed. So he was hidden with her in the house of the LORD for six years, while Athaliah reigned over the land. (2 Kings 11:1-3)

We all know that many people of great power are also people of low character. For thousands of years, philosophers have asked: does power corrupt people, or does it reveal what they were all along?

Queen and Pawn

That’s a big question, and maybe it doesn’t have an absolute answer. But we do know one thing: many people show unbelievably low character trying to gain power. They can be vicious, violent, and lose all morality just to get to the top.

That’s the kind of person Athaliah the mother of Ahaziah was. When she saw that her son was dead (killed by Jehu, 2 Kings 9:27-29), Athaliah tried to use her son’s death to take power for herself, and Queen Athaliah reigned over the land for six years.

Look at the evil she did: she destroyed all the royal heirs. She tried to kill every descendant of the house of David. She hoped to murder every person from David’s royal line who might make a claim to the throne. Her plan almost worked.

She might have succeeded, except for a woman name Jehosheba. This little-known woman was like a pawn compared to Queen Athaliah. But through her courage and ingenuity, Jehosheba preserved the royal line of David through which the Messiah would eventually come. Evil people like Athaliah will begin their work, but God can always raise up a Jehosheba.

Ignoring the danger, Jehosheba saved the life of this one little boy. His name was Joash, and he was hidden with her in the house of the LORD for six years. For the sake of David, God remembered His promise and spared this one survivor of Athaliah’s massacre. The line of David was almost dead and continued only in the presence of a small boy, but God preserved that flickering flame.

Like the Samuel, the boy Joash grew up in the temple. Like Samuel, he probably found little ways to help the priests, whatever could be done without attracting too much attention. God had a heroic destiny for that little boy, but it would never have happened apart from the heroic work of Jehosheba.

Thank God that He knows how to raise up people like Jehosheba. This pawn defeated a queen! No one can out-smart God or defeat His purpose. But this passage leaves us a choice: will we do damage to others through the lust for power like Athaliah, or will we be heroic servants like Jehosheba?

 

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