His Servant Jesus

Seinen Knecht Jesus

Der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht; ihn habt ihr ausgeliefert und habt ihn verleugnet vor Pilatus, als dieser ihn freisprechen wollte. (Apostelgeschichte 3,13)

Als Petrus anfing der aufgeregten Menschenmenge zu predigen, verknüpfte er zwei Gedanken miteinander. Zuerst sprach er von dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Damit meinte er den Gott Israels, wie Er in den hebräischen Schriften beschrieben wird. Dann verknüpfte er damit einen zweiten Gedanken: Dieser Gott hatte einen wundervollen Messias, den Petrus Seinen Knecht Jesus nannte.

His Servant Jesus

– Wir bewundern, dass Petrus den Fokus auf Jesus hatte. Das Tolle an seiner Predigt ist, dass sie nur um Jesus ging – nicht    um Petrus oder um irgendetwas, das er tat, sondern nur um Jesus.

– Wir bewundern, dass Petrus Jesus einen herrlichen Titel gab: der Knecht des Herrn. Das erste, das Petrus über Jesus in seiner Predigt sagte, lenkte die Aufmerksamkeit darauf, dass Jesus der vollkommene Knecht des Herrn war, der Eine, über den in Passagen wie Jesaja 42 und 52,13 – 53,12 gesprochen wird.

– Wir bewundern den wundervollen Titel von Jesus: Knecht.

Jesus, wahrhaftig Gott und wahrhaftig Mensch, ist eine Person von unendlicher Herrlichkeit. In Johannes 21,25 steht, dass, wenn irgendjemand die Werke Seiner Güte und Macht aufschreiben würde, die Welt dieses Buch nicht fassen könnte! Es gibt so viel Gutes über Jesus zu sagen. Wenn du Ihn mit einem Wort beschreiben solltest, was wäre es? Hier in Apostelgeschichte 3 wählte Petrus das Wort Knecht.

Jesus diente in Seinem Leben und in Seinem Tod. Er sagte in Markus 10,45: Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.

Petrus nannte ganz deutlich, wer Schuld hatte an Jesu Tod. Pilatus, der römische Statthalter, wollte Ihn gehen lassen, doch der jüdische Mob bestand auf Jesu Kreuzigung (Johannes 18,29-19,16).

Das heißt nicht, dass das jüdische Volk allein für den Tod Jesu verantwortlich war. Die Römer – Heiden – waren es auch. Die Römer hätten Jesus nicht ohne den Druck der Juden gekreuzigt, und die Juden hätten Jesus nicht ohne die Hilfe der Römer gekreuzigt. Gott stellte sicher, dass beide, sowohl Juden als auch Heiden, schuldig waren an Jesu Tod. Es war keine politische Intrige, die Jesus ans Kreuz brachte; es war unsere Sünde. Wenn du wissen willst, wer Jesus ans Kreuz brachte, schau mich – oder dich selbst im Spiegel an.

Bemerke den Kontrast. In Gottes Einschätzung ist Jesus der erhobene Knecht, der Jahrhunderte vorher in den hebräischen Schriften verheißen wurde. In der Einschätzung der Menschen war Jesus so wenig wert, dass Er ausgeliefert und verleugnet, gefoltert und gekreuzigt wurde.

Wie schätzt du Jesus? Erkenne Ihn heute als Gottes herrlichen Knecht – der der Menschheit dient, indem Er Sein Leben gab.

 

Better Than a Testimony

Besser als ein Zeugnis

Da sich aber der geheilte Lahme zu Petrus und Johannes hielt, lief alles Volk voll Erstaunen bei ihnen zusammen in der sogenannten Halle Salomos. Als Petrus das sah, wandte er sich an das Volk: Ihr Männer von Israel, weshalb verwundert ihr euch darüber, oder weshalb blickt ihr auf uns, als hätten wir durch eigene Kraft oder Frömmigkeit bewirkt, daß dieser umhergeht? (Apostelgeschichte 3,11-12) 

Ein Mann war auf spektakuläre Weise am belebtesten Platz Jerusalems geheilt worden, und es versammelte sich rasch eine  Menschenmenge dort. Der geheilte Lahme hielt sich zu Petrus und Johannes – aber nicht, weil er nicht stehen konnte. Denn er war geheilt! Vielleicht blieb er aus Dankbarkeit bei ihnen, oder aus Furcht oder Überraschung. Als das Volk bei ihnen zusammen lief, waren sie voll Erstaunen, und der vorher gelähmte Mann wusste nicht, was nun passieren würde.

Better Than a Testimony

Doch Petrus wusste es. Als Petrus das sah, wandte er sich an das Volk. Petrus nutzte diese Gelegenheit, dass so viele Menschen dort waren. Denn er wusste, dass das Wunder an sich niemanden zu Jesus führen würde, es hatte nur ihr Interesse geweckt. Auch wenn sie voll Erstaunen waren, glaubten sie noch nicht an Jesus.

Das wäre vielleicht eine gute Zeit für einen Heilungsgottesdienst gewesen. Da schon der Gelähmte geheilt worden war, hätte Petrus nun sagen können: „Wer möchte noch von Jesus geheilt werden?“ Doch das tat Petrus nicht.

Es wäre vielleicht auch eine gute Zeit für das Hören von Zeugnissen gewesen, denn der Gelähmte hatte eine großartige Erfahrung gemacht. Zeugnisse sind wunderbar, doch selbst ein tolles Zeugnis ist an sich nicht das Evangelium, die gute Nachricht von der Errettung durch Jesus Christus. Die gute Nachricht ist Gottes Botschaft davon, wer Jesus ist, und was Er tat um uns zu retten, insbesondere das, was Er am Kreuz tat und das leere Grab. Ein Zeugnis ist die Geschichte vom Werk des Evangeliums, nicht das Evangelium selbst. Petrus leitete hier keinen Zeugnisgottesdienst.

Petrus wusste, dass die Menge das Evangelium von Jesus Christus und einen Aufruf zur Buße und zum Glauben hören musste. Da der geheilte Mann noch nicht genug über das Evangelium wusste, übernahm Petrus das Reden.

Petrus sagt, dass die Heilung nicht durch seine eigene Kraft oder Frömmigkeit geschah. Viele Evangelisten oder Prediger heutzutage würden niemals behaupten, dass sie durch ihre Kraft heilen, und doch vermitteln sie den Eindruck, dass Heilung geschieht, weil sie so fromm sind, so nah bei Gott oder so gottgefällig. Petrus wusste, dass es nur von Jesus kam und nicht von ihm.

Petrus wusste, dass rettender Glaube nicht durch das Hören oder Sehen von Wundern kommt, sondern der Glaube kommt aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch Gottes Wort (Römer 10,17). Dein Zeugnis ist großartig – preise Gott dafür. Gottes machtvolle Werke sind wundervoll, und wir feiern diese. Doch Wort Gottes und die gute Nachricht von Jesus Christus muss der Kern dieser Botschaft für eine verlorene und bedürftige Welt sein.

 

Walking, Leaping, Praising

Gehen, Springen, Loben

Und er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf; da wurden sogleich seine Füße und seine Knöchel fest, und er sprang auf und konnte stehen, lief umher und trat mit ihnen in den Tempel, ging umher und sprang und lobte Gott. Und alles Volk sah, wie er umherging und Gott lobte. Und sie erkannten auch, daß er derjenige war, der um des Almosens willen an der Schönen Pforte des Tempels gesessen hatte; und sie wurden mit Verwunderung und Erstaunen erfüllt über das, was mit ihm geschehen war. (Apostelgeschichte 3,7-10)

Petrus sprach kühne Worte zu dem gelähmten Mann – er sagt ezu ihm: „Steh auf und geh umher“ (Apostelgeschichte 3,6). Es ist eine Sache, so etwas zu sagen, doch es ist etwas anderes, wenn man die Hand des Mannes nimmt und ihm hilft aufzustehen. Das tat Petrus nämlich: er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf.

Walking, Leaping, Praising

Petrus tat das nicht aus einer Laune heraus oder als Werbeveranstaltung: Er tat das, weil ihn der Heiige Geist dazu drängte. Wir haben keinen Grund zu glauben, dass Petrus daraus eine Gewohnheit werden ließ und jeden Gelähmten, den er sah, bei der Hand nahm

Gott gab Petrus hier die übernatürliche Fähigkeit, darauf zu vertrauen, dass Er etwas absolut Außergewöhnliches machen werde. Ich glaube, dass der wichtigste Punkt dabei der war, dass Petrus die Gabe des Glaubens, wie sie in 1. Korinther 12,9 beschrieben wird, erhalten hatte – eine übernatürliche Fähigkeit, Gott in einer bestimmten Situation zu vertrauen.

Gottes Segen lag darauf, denn da wurden sogleich seine Füße und seine Knöchel fest. Diese Stärke kam noch nicht, als Petrus sagte: „Steh auf und geh umher“, sondern erst als er ihn bei der rechten Hand ergriff und aufrichtete.

Einmal auf den Beinen benahm sich der einst gelähmte Mann als würde er sich nie wieder hinsetzen wollen! Er trat mit ihnen in den Tempel, ging umher und sprang und lobte Gott. Sobald er geheilt war, tat er drei gute Dinge. Zuerst tat er sich mit den Aposteln zusammen (trat mit ihnen in den Tempel). Dann benutzte er sofort das, was Gott ihm gegeben hatte (gehen, springen). Und schließlich betete er Gott an (lobte Gott).

Das Volk, das im Tempel war um Gott anzubeten, war erstaunt, denn sie erkannten auch, daß er derjenige war, der um des Almosens willen an der Schönen Pforte des Tempels gesessen hatte. Dieser Mann war über 40 Jahre alt (Apostelgeschichte 4,22), und er war von Geburt an gelähmt. Er war ein gewohnter Anblick an der Tempelpforte (Apostelgeschichte 3,10).

Überlege einmal: Jesus muss einige Male an diesem gelähmten Mann vorbei gegangen sein, ohne ihn zu heilen. Jesus wusste, weil Er alle Dinge weiß, dass dieser Mann zu einem späteren Zeitpunkt durch Petrus geheilt werden würde. Doch Jesus ließ den Mann warten bis Petrus bereit war.

Wir wissen oft nicht die Gründe für Gottes Zeitplan, doch wir können immer Frieden darüber haben, denn wann Gott etwas tut ist oft genauso wichtig wie was Er tut.

Wenn du darauf wartest, dass Gott etwas tut, verzweifle nicht – vertraue Gott und Seinem Zeitplan.

 

More Important than Money

Wichtiger als Geld

Da sprach Petrus: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi, des Nazareners, steh auf und geh umher! (Apostelgeschichte 3,6)

„Haben Sie vielleicht etwas Kleingeld?“

„Nein, tut mir leid.“

Wenn Bettler um einige Münzen bitten, hören sie meistens: „Ich habe kein Kleingeld.“

More Important than Money

Petrus sah den erwartungsvollen Bettler, der darauf hoffte, dass seine Krankheit Mitleid und Großzügigkeit bei den  vorübergehenden Menschen auslösen würde. Doch die Hoffnung des lahmen Mannes auf ein paar Münzen wurde enttäuscht, als er hörte: „Ich habe kein Geld.“

Petrus sagt es so: „Silber und Gold habe ich nicht.“ Petrus hatte kein Geld, doch er hatte die Authorität von Jesus, Kranke zu heilen (was ich aber habe, das gebe ich dir). Petrus wusste, wie es war, wenn Gott ihn dazu gebrauchte, um andere zu heilen, denn Jesus hatte ihn darin trainiert (wie in Lukas 9,1-6).

Für einige Menschen ist der Satz „Silber und Gold habe ich nicht“ das Schlimmste, was sie sagen könnten. Sie glauben, die Gemeinde ist ruiniert, wenn sie sagen muss: „Silber und Gold habe ich nicht.“ Doch es ist viel schlimmer, wenn die Gemeinde niemals die geistliche Macht hat zu sagen: „Im Namen Jesu Christi, des Nazareners, steh auf und geh umher!“

Es gibt eine Geschichte – vielleicht ist sie wahr – über einen demütigen Mönch, der mit einem Römisch-Katholischen Kardinal ging. Es war eine Zeit im Mittlealter, in der die Römisch-Katholische Kirche am Höhepunkt ihrer Macht, ihres Ansehens und ihrers Reichtums war. Der Kardinal zeigte auf den üppigen Reichtum und sagte zufrieden zu dem Mönch: „Wir müssen nicht mehr sagen, Silber und Gold haben wir nicht.“ Der Mönch antwortete: „Doch Ihr könnt auch nicht sagen, Im Namen Jesu Christi, des Nazareners, steh auf und geh herum.“

Als Petrus und Johannes ihm kein Geld gaben, hat sich der lahme Mann vielleicht beschwert: „Ihr kümmert euch gar nicht um mich. Ihr helft mir nicht. Schaut doch, in welch misslicher Lage ich bin.“ Doch Petrus und Johannes wollten etwas viel Größeres, als dem Mann in dieser Situation helfen. Sie wollten sein Leben durch die Macht des auferstandenen Jesus Christus verändern. Petrus hatte etwas zu geben. Er sagte: „was ich aber habe, das gebe ich euch.“ Petrus gab ihm etwas von der Macht Jesu, doch das konnte er nur, weil er diese Macht in seinem Leben hatte. Viele Menschen würden gerne in der Lage sein zu sagen „steh auf und geh herum“ ohne die Macht Jesu erhalten zu haben, die ihr Leben verändert.

Petrus tat dies im Namen Jesu Christi, des Nazareners. Nazareth war ein unwichtiges Dorf, darum hielten manche Menschen es für eine Beleidigung, dass so betont wurde, dass Jesus von dort kam. Es passte nicht zu der Vorstellung von Erfolg.

Petrus war das egal, denn er hatte etwas Größeres, als ein Bild von Erfolg. Etwas Größeres als Geld. Petrus hatte die Macht Jesu in seinem Leben.

Hast du das auch?

 

Expecting to Receive

In Erwartung, etwas zu empfangen

Da blickte ihn Petrus zusammen mit Johannes an und sprach: Sieh uns an! Er aber achtete auf sie in der Erwartung, etwas von ihnen zu empfangen. (Apostelgeschichte 3,4-5) 

Petrus und Johannes gingen zum Tempel. Nicht, um dort Opfer zu bringen, denn sie wussten, dass alles durch das vollkommene Werk von Jesus am Kreuz schon erfüllt war, sondern um zu beten (Apostelgeschichte 3,1). Offensichtlich hatten Petrus und Johannes kein Problem damit, ihre jüdischen Brauch, zu einer bestimmten Stunde am Tag zu beten, fortzuführen.

Expecting to Receive

Als Petrus und Johannes zum Tempel kamen, sahen sie etwas Bekanntes: ein bestimmer Bettler, der immer am selben Platz saß und die Menschen, die vorbei gingen, um eine Spende bat. Wahrscheinlich waren sie schon oft an ihm vorbei gekommen, doch dieses Mal drängte der Heilige Geist Petrus dazu, etwas zu tun.

Zuerst einmal schauten Petrus und Johannes den lahmen Mann an (Da blickte ihn Petrus zusammen mit Johannes an). Das musste den Mann sehr gefreut und ermutigt haben, denn die meisten Leute ignorieren Bettler und vermeiden Augenkontakt mit ihnen. Als die Apostel den lahmen Mann so anschauten, rechnete er wahrscheinlich mit einer großen Spende.

Darum aber achtete er auf sie in der Erwartung, etwas von ihnen zu empfangen. Von seinem Platz am Boden schaute auch er zu Petrus und Johannes, vielleicht streckte er seine Hand aus oder hielt ihnen einen Becher hin, in den sie etwas hineintun konnten. 

Das war gut! Der lahme Mann tat das Richtige, indem er erwartete, etwas von ihnen zu empfangen. Seine Erwartung war der einfache Glaube daran, etwas zu bekommen.

Viele Menschen sind noch nicht an dem Punkt angekommen, an dem sie wirklich etwas erwarten von Gott. Das ist Glaube, ganz einfach. Natürlich müssen unsere Erwartungen in Gottes Verheißungen verwurzelt sein. Wir können nicht unsere Träume und Wünsche nehmen und erwarten, dass Gott sie erfüllt.

Doch wenn unsere Erwartungen auf Gottes Verheißungen beruhen, können wir zu Ihm kommen in der Erwartung, etwas von Ihm zu empfangen.

Der lahme Bettler aus Apostelgeschichte 3 erwartete, etwas zu empfangen, und er wäre mit ein paar Münzen zufrieden gewesen. Doch an diesem Tag hatte Gott etwas viel Größeres für ihn. Er wäre mit so viel weniger zufrieden gewesen, als dem, was Jesus ihm geben wollte. Jesus wollte ihn durch Petrus und Johannes von der Ursache für seine Probleme und seine Armut heilen.

Du hast das Privileg, ein neues Jahr voller Glauben und Erwartungen davon, was Gott tun wird, zu beginnen. Achte auf Gottes Verheißungen, damit du die richtigen Dinge von Ihm erwartest. Wir geben uns oft mit so viel weniger zufrieden, als Gott uns geben will, und unsere niedrigen Erwartungen berauben uns. Mach dich bereit für ein neues Jahr voller Glauben.

 

God With Him, God With Us

Gott Mit Ihm, Gott Mit Uns

…wie Gott Jesus von Nazareth mit Heiligem Geist und Kraft gesalbt hat, und wie dieser umherzog und Gutes tat und alle heilte, die vom Teufel überwältigt waren; denn Gott war mit ihm. (Apostelgeschichte 10:38)

Die Weihnachtsgeschichte ist wirklich überall in der Bibel zu finden. Wir kennen die Schriftstellen, die wir normalerweise mit Weihnachten in Verbindung bringen, wie Lukas 2, Matthäus 1 und Jesaja 9 und 7. Wenn wir unsere Augen ein wenig öffnen, können wir Weihnachten fast überall sehen.

God With Him, God With Us

Meiner Meinung nach können wir Weihnachten in Apostelgeschichte 10,38 sehen. In Apostelgeschichte 10 reiste Petrus nach Cäsarea, um die Anfrage eines römischen Hauptmanns namens Kornelius zu beantworten. Der Zenturio Kornelius war ein Heide, aber er verehrte den Gott Israels, und er wurde zu einer Gruppe von Heiden gezählt, die als “Gottesfürchtige” bekannt waren. Gott sprach zu Kornelius und sagte ihm, er solle Petrus zu sich holen, damit der Apostel ihm die gute Nachricht verkünden könne.

Als Petrus dem Kornelius und seinen Gefährten das Leben und Wirken Jesu erklärte, benutzte er den einfachen Satz, der von dem Apostel Lukas aufgezeichnet wurde: …wie Gott Jesus von Nazareth mit Heiligem Geist und Kraft gesalbt hat, und wie dieser umherzog und Gutes tat und alle heilte, die vom Teufel überwältigt waren; denn Gott war mit ihm. (Apostelgeschichte 10:38)

Was Petrus sagte war wahr: Gott hat Jesus von Nazareth mit dem Heiligen Geist gesalbt, angefangen (menschlich gesprochen) als Jesus durch ein Wunder im jungfräulichen Schoß von Maria empfangen wurde. In Matthäus 1,18 heißt es, dass sie durch den Heiligen Geist schwanger wurde. Menschlich gesprochen, begann das Wirken des Heiligen Geistes, als Jesus in Maria empfangen wurde, während sie sich im Dorf Nazareth aufhielt.

Petrus sagte auch, dass Jesus mit Macht gesalbt wurde. Diese Macht war am ersten Weihnachtsfest offensichtlich. Wir glauben, dass es nichts Schwächeres gibt als ein neugeborenes Baby, und in diesem Sinne wählte Jesus, auf eine Weise zu kommen, die unsere Schwäche teilt. Doch selbst als Baby besaß Jesus Christus genug Macht, um die Ankündigung der Engel und die frohe Verkündigung der Hirten hervorzurufen.

Wie Petrus sagte, zog Jesus in seinem Leben und Dienst umher, um Gutes zu tun und alle zu heilen, die vom Teufel unterdrückt wurden. Jesus tat dies in Seiner radikalen Verbundenheit mit der kranken und unterdrückten Menschheit. Jesus selbst hat in keiner Weise gesündigt, aber Er kam als Mensch unter die leidende Menschheit – und das wurde deutlich durch die Art und Weise, in der Er kam, in Verbindung mit den Umständen um Seine Geburt in Bethlehem.

Petrus sagte auch etwas Wunderbares über Jesus: dass Gott mit Ihm war. Im Hinblick auf Weihnachten können wir diesen Satz nicht hören, ohne an die Verheißung in Jesaja 7,15 zu denken – dass der Messias von einer Jungfrau geboren werden würde und man seinen Namen Immanuel nennen würde – “Gott mit uns.” Apropos Jesus: Auf wunderbare Weise war Gott mit Ihm, und das Kommen von Jesus beweist, dass Gott mit uns ist.

Freuen Sie sich heute daran – Derjenige,  bei dem Gott war, ist auch Gott mit uns!

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The Perfect Church

Die perfekte Gemeinde

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Und jeden Tag waren sie beständig und einmütig im Tempel und brachen das Brot in den Häusern, nahmen die Speise mit Frohlocken und in Einfalt des Herzens; sie lobten Gott und waren angesehen bei dem ganzen Volk. Der Herr aber tat täglich die zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden. (Apostelgeschichte 2,46-47)

In den letzten beiden Versen von Apostelgeschichte 2 erkennt man die Gesundheit und Vitalität der frühen Gemeinde. Wir sollten die ersten Christen nicht verklären, doch es war etwas Besonderes an ihnen.

The Perfect Church

  • es war eine vereinte Gemeinde, beständig uns einmütig

  • es war eine lernende und miteinander verbundene Gemeinde, die sich jeden Tag…im Tempel traf

  • es war eine Gemeinde, die Jesus ehrte, sie brachen das Brot – sie erinnerten sich zusammen an den Tod Jesu am Kreuz

  • es war eine Gemeinde, die sich zuhause in den Häusern traf

  • es war eine Gemeinde, die sich zum gemeinsamen Essen traf, sie nahmen die Speise mit Frohlocken ein

  • es war eine Gemeinde, die sich selbst nicht zu ernst nahm, sie lebten in Einfalt des Herzens

  • es war eine Gemeinde, die Anbetung praktizierte, sie lobten Gott

  • es war eine einnehmende und anziehende Gemeinde, sie waren angesehen bei dem ganzen Volk

  • es war eine von Gott gesegnete und eine wachsende Gemeinde, denn der Herr tat täglich zur Gemeinde hinzu

  • es war eine Gemeinde voller Errettung, mit Menschen, die gerettet wurden

Es war keine perfekte Gemeinde. Schon bald kamen Probleme auf, wie wir in Apostelgeschichte lesen können. Doch trotzdem war es etwas Besonders – etwas, nach dem sich jeder Christ heute sehnt, wenn er davon liest.

Wenn du einmal eine so wunderbare Gemeinde erlebt hast, dann preise Gott dafür. Es ist nicht immer so gut, doch es gibt Zeiten von bemerkenswertem Fortschritt und Vitalität unter Gottes Kindern.

Können wir etwas dafür tun, damit so etwas passiert? Solch wundervolle Zeiten sind ein Werk Gottes, und sie geschehen durch Seine Weisheit. Sie werden nicht durch unsere harte Arbeit und clevere Techniken herbeigeführt.

Doch wenn wir uns nach solchen Zeiten sehnen, gibt es zwei Dinge, die wir tun können. Das Erste ist Beten. Wenn solche Zeiten vom Himmel kommen, dann bitten wir auch den Himmel darum, uns echte Erweckung zu schicken, und wir bitten Gott darum, mit uns anzufangen. Das Zweite ist, einfach so gut es geht, mit Gottes Hilfe, das zu tun, was in Apostelgeschichte 2, 42-45 steht:

Und sie blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten.

Es kam aber Furcht über alle Seelen, und viele Wunder und Zeichen geschahen durch die Apostel. Alle Gläubigen waren aber beisammen und hatten alle Dinge gemeinsam; sie verkauften die Güter und Besitztümer und verteilten sie unter alle, je nachdem einer bedürftig war.

Die Jünger vertrauten, glaubten und waren tatkräftig. Darum erlebten sie die wunderbaren Dinge in Apostelgeschichte 2,46-47.

In 2. Timotheus 4,2 steht, wir sollen Gottes Werk tun ob „gelegen oder ungelegen“. Wir sollen treu sein, egal was ist. Es gibt keinen Zweifel: „gelegen“ fühlt sich besser an. Möge Gott unseren Gemeinden eine Apostelgeschichte 2,46-47 Zeit bringen!

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Community Not Communism

Gemeinschaft, kein Kommunismus

Alle Gläubigen waren aber beisammen und hatten alle Dinge gemeinsam; sie verkauften die Güter und Besitztümer und verteilten sie unter alle, je nachdem einer bedürftig war. (Apostelgeschichte 2,44-45)

Es gab etwas Besonderes an der frühen Gemeinde. Sie war natürlich nicht perfekt, doch es gab in ihr ein geistliches Leben, einen Mut und einen echten Sinn für Gemeinschaft und ist damit bis heute ein machtvolles Beispiel für alle Gläubigen.

Diese zwei Verse sind eine schöne Beschreibung davon. Wir lesen alle Gläubigen waren beisammen. Unter den Gläubigen gab es eine beeindruckenden Einheit und Gemeinschaft. In Apostelgeschichte 2,41 steht, dass von den Juden, die sich zum Pfingstfest versammelt hatten, sich 3000 Menschen nach der Predigt des Paulus bekehrten. Viele der 3000 neuen Gläubigen waren von weit her nach Jerusalem gekommen.

Community Not Communism

Diese Besucher taten Buße, glaubten und wurden getauft. Danach gingen sie nicht weiter ihrer Wege – sie wollten im Glauben und in der Nachfolge Jesu wachsen, also waren alle Gläubigen beisammen. Das jüdische Volk war damals unglaublich gastfreundlich während jedem großen Fest wie Pfingsten. Sie luden Besucher zu sich nach Hause ein und nahmen für die Übernachtungsmöglichkeit oder für Essen kein Geld. Die ersten Christen machten aus dieser Festtags-Gastfreundschaft eine Jederzeit-Gastfreundschaft.

Sie verbrachten nicht nur ihre Zeit zusammen, sie teilten auch ihren Besitz. Wir lesen, sie verteilten sie unter alle. Von den vielen Besuchern unter den 3000 Gläubigen hatte nicht jeder einer Job. Doch die Christen teilten und sorgten füreinander. Die frühe Familie der Christen musste teilen, um zu überleben.

Es gibt viele Leute, die behaupten, das sei eine frühe Form des Kommunismus oder ein „christlicher Kommunismus“ gewesen. Ich glaube, das ist eine irreführende und gefährliche Behauptung. Es gibt mindestens zwei wichtige Unterschiede. Erstens, es war freiwillig. Niemand hat die Gläubigen dazu gezwungen, ihren Besitz zu teilen. Niemand zwang sie dazu, die Güter und Besitztümer zu verkaufen und sie unter allen zu verteilen. Es war eine freiwillige Sache und vom Heiligen Geist geführt.

Erzwungender Kollektivismus – in der Form des Kommunismus oder vielen anderen Formen des Sozialismus – war schon immer ein großes Übel in der Welt. Das Ziel einer besseren Welt durch erzwungenen Kollektivismus war die Rechtfertigung für den Mord an bis zu 100 Millionen Menschen im 20. Jahrhundert.

Der andere Unterschied ist, dass es zeitlich begrenzt war. Wir haben keinen Hinweis darauf, dass dies über lange Zeit andauerte. Es war eine spontane Reaktion auf eine augenblickliche Not.

Doch es ist etwas Schönes daran, dass sie die Güter und Besitztümer verkauften und verteilten unter alle, je nachdem einer bedürftig waren.

Die Macht Gottes war unter ihnen sichtbar, denn Jesus war für sie wichtiger als ihr Besitz. Das war echte Gemeinschaft.

Wir alle wünschen uns diese Art von Gemeinschaft – das klingt wundervoll! Bete also heute dafür, dass Gott mit dir beginnt und dir ein Herz schenkt, das gerne teilt.

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Evidence of God's Power

Beweise für Gottes Macht

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Es kam aber Furcht über alle Seelen, und viele Wunder und Zeichen geschahen durch die Apostel. (Apostelgeschichte 2,43)

Viele von uns fragen sich, wie es wohl wäre, einige der großen Ereignisse der Geschichte mitzuerleben. Zum Beispiel bedeutsame Schlachten, Durchbrüche, Erfindungen, Triumphe und Tragödien.

Das Leben in der frühen Gemeinde ist eine der Zeiten, in die ich gerne reisen würde, um sie mitzuerleben. Nur beim Lesen von Apostelgeschichte 2, was dort und danach passiert, durchfährt mich eine Begeisterung – es wäre toll, das im Alltag erleben zu dürfen, selbst wenn es nur für eine bestimmte Zeit wäre.

Evidence of God's Power

Hier in Apostelgeschichte 2,43 werden zwei bedeutende Dinge genannt, die in dieser aufregenden Zeit passierten. Zuerst lesen wir, es kam aber Furcht über alle Seelen. In der Hoffnung für Alle Übersetzung steht: Eine tiefe Ehrfurcht vor Gott erfüllte alle Menschen. Das an sich war eine Beweis für die Macht Gottes. Diese Menschen, die einst Jesus abgelehnt hatte, hatten ihre Meinung über Ihn komplett geändert. Nun nahmen sie Ihn als Messias, Retter und Herrn an. Darum ehrten sie Jesus und Seine Nachfolger.

Eines der größten, machtvollsten Dinge, die Gott tun kann, ist, das Herz eines Menschen zu verändern, dass es Gott ehrfürchtig ehrt. Diese Furcht, die über alle Seelen kam (oder eine tiefe Ehrfurcht) bedeutet, dass es keine leichte, oberflächliche Sache war. Es gab Freude, doch kein Lachen oder Albernheit. Die Menschen verstanden, dass ein großer Gott ein machtvolles Werk tat.

Wir lesen auch, viele Wunder und Zeichen geschahen durch die Apostel. Als Jesus in den Himmel hinauffuhr, war Er nicht fertig damit, wundersame Dinge auf der Erde zu tun. Ich glaube, dass selbst heute Gott noch nicht fertig damit ist. Wir haben keinen Hinweis darauf, dass dies bedeutete, dass auch die Apostel jederzeit ein Wunder „vollbringen“ konnten – so als ob die Macht der Wunder in ihnen ruhte. Stattdessen sehen wir, dass Gott festsetzte, dass solche Wunder geschehen sollte, und die Apostel waren die bereitwilligen Diener, die sie ausführten.

Diese zwei Dinge – die veränderten Leben (es kam aber Furcht über alle Seelen) und die wundersamen Werke (viele Wunder und Zeichen) waren die Beweise für Gottes Macht. Wo Gott am Werk ist, werden Leben auf wundersame Weise berührt. Wir können Gott nicht vorschreiben, welche Wunder geschehen sollen und wie Er sie machen soll, doch wir werden veränderte Leben und Beispiele für Gottes Macht sehen.

Wenn ich mir die heutige christliche Welt anschaue, dann sehe ich viele Menschen, die sich über Zeichen und Wunder und andere offensichtliche Dinge freuen. Ich verstehe, warum. Wenn es um wahre Wunder geht, die Gott die Ehre geben, will ich mehr davon sehen und nicht weniger!

Ich wünschte mir, dass mehr Christen es wollen, dass Furcht über alle Seelen kommt – einschließlich ihres eigenen Lebens! Lasst uns daran glauben, dass Gott große Dinge tut und überlassen wir Ihm die Sache mit den Wundern. Doch jeder von uns kann demütig in Ehrfurcht zu Ihm kommen. Lasst uns das heute tun.

 

A Healthy Church

Eine gesunde Gemeinde

Und sie blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten. (Apostelgeschichte 2,42)

Es war eine der bemerkenswertesten Zeiten der Kirchengeschichte oder der Geschichte überhaupt – Pfingsten, die Geburt der Gemeinde. An diesem Tag kamen 3000 Seelen zu den 120 Gläubigen hinzu, nachdem Jesus in den Himmel aufgestiegen war.

Das Geräusch des Windes, die Feuerzungen, die Predigt des Petrus und die Bekehrung von 3000 Menschen waren außergewöhnliche Ereignisse. Doch diese Dinge, die in Apostelgeschichte 2,42 beschrieben werden, waren ein beständiges Vermächtnis von Gottes Werk. Wir lesen, dass sie beständig blieben in den Dingen, die das Fundament einer jeden gesunden Gemeinde sind.

A Healthy Church

Zuerst blieben sie beständig in der Lehre der Apostel. Das heißt, sie verliessen sich auf das, was die Apostel ihnen über Jesus und das, was Er tat, erzählten. Sie hatten sich gerade erst bekehrt; nun wollten sie mehr wissen – also blieben sie beständig in der Wahrheit. Es sollte keine Abweichung von der Lehre der Apostel geben, denn es war die Wahrheit Gottes.

Gott gewährt uns auch heute noch, in den Genuss der Lehre der Apostel zu kommen – wir können sie im Neuen Testament lesen. Jeder Bibellehrer sollte danach streben, diese zu lehren und nicht seine eigene Lehre, sondern nur die Lehre der Apostel.

Das Leben als Christ sollte voller Gemeinschaft und Austausch untereinander sein.

  • Wir haben denselben Herrn Jesus.

  • Wir haben dieselbe Wahrheit, die unser Leben leitet.

  • Wir haben dieselbe Liebe für Gott.

  • Wir haben denselben Wunsch, Jesus anzubeten.

  • Wir haben dieselben Kämpfe.

  • Wir haben dieselben Siege.

  • Wir haben dieselbe Pflicht, für Jesus zu leben.

  • Wir haben dieselbe Freude daran, das Evangelium zu verbreiten.

Sie blieben auch beständig im Brotbrechen. Auch wenn sie zu einer Zeit lebten, in der Jesus erst kurz vorher gekreuzigt worden war, wollten sie jedoch nie vergessen, was Er am Kreuz getan hatte. Wie viel wichtiger ist das für uns heute?

Und schließlich blieben die beständig in den Gebeten. Wann auch immer Gott am Werk ist, versammeln sich Seine Kinder zum Gebet und zur Anbetung. Das Original beinhaltet den Gedanken von vereinbarten Gottesdiensten, in denen Gottes Kinder Ihn zusammen anbeten, beten und Gottes Wort hören.

Diese vier Dinge – die Lehre der Apostel, Gemeinschaft, Brotbrechen und Gebete waren das Fundament für die Gesundheit der frühen Gemeinde. Alles, was wir sonst über die Macht und Herrlichkeit der frühen Christen lesen, hat seinen Ursprung in diesem festen Fundament.

Mögest du damit gesegnet sein, zu einer Gemeinde mit einem solchen Fundament zu gehören, dass du tust, was du kannst, um dieses Fundament zu stärken. Finde einen Weg bei den Gelegenheiten, die Gott dir gibt, diese Dingen zu verfolgen.